Donnerstag, 17. November 2011

To be a Millennial

Da ich eigentlich ein Millennial bin, habe ich entschieden, diesen Blogeintrag über mich selbst zu schreiben. Ich dachte, dass es für andere Leute interessant sein könnte, zu wissen wie unsere Beziehung zu den technologischen Medien ist. Darum werde ich in meinem nächsten Eintrag einen Digital Immigranten interviewen, der die Entwicklung der modernen Computertechnik als Erwachsener erlebt hat. Warum? Weil es mich selber sehr interessiert. Und hoffentlich auch euch! Nun, los!

Ich hatte ziemlich früh mit Computern zu tun. Da mein Vater im Bereich Elektrotechnik arbeitet, besass er seit ich erinnere ein Personal Computer. Was mir geblieben ist, ist dass ich mich schon wärend der Primarschule mit trivialen Videogames beschäftigte. Am Anfang waren es Denksspiele. Ich erinnere mich an Loader Larry. Dann lernte ich Strategiespiele kennen: Ich habe die ersten Versionen von Sim City und Railroad Tycoon gespielt. Aber keines dieser Spiele hat mich fasziniert wie Age of Empires, von denen ich alle Versionen besitze. Mit diesem Videogame - das ich heute noch gelegentlich spiele - habe ich begonnen viele Stunden vor dem PC zu sitzen. Was bedeutet das? Ihr hat es gut! Sobald ich eine Internetverbindung zur Verfügung hatte – und das war ziemlich früh, ich denke 1997-98 oder so hatte mein Vater eine ISDN Verbindung zu Hause – war ich am Cheats suchen! Die Suche war noch nicht so einfach wie heute. Das einzige Tool das ich kannte war Yahoo, keine echte Suchmaschine, sondern eine Liste von Webseiten. Ich brauchte Stunden bis ich alle Cheats gefunden hatte. Man muss auch bedenken, dass ich damals nur Ergebnisse auf Italienisch suchte, da ich keine andere Sprache kannte. Ich fragte mich aber nie, wie ich etwas recherchieren sollte. In der Regel, genügte es mir einige Mal meinem Vater zuzuschauen um die Prozedur zu verstehen. Wenn etwas nicht klappte, hatte ein bisschen Experimentieren das Problemen meistens gelöst!

Auch in den folgenden Jahren, als ich immer wieder (und mehr) spielte und in Internet surfte, brauchte ich nur zu experimentieren, um neue Software kennenzulernen. Nur bei speziellen und komplexen Programmen (ich denke vor allem an Adobe Photoshop) musste ich Hilfe suchen, oder etwas recherchieren, um besondere Funktionalitäten zu erkennen. Und ich gebe zu, dass ich immer noch ein Versager bin mit Photoshop! Wo ich am meisten Problemen hatte, waren die Situationen wo Vorwissen nötig war. Ich erinnere mich in diesem Sinn an Microsoft Outlook. Ich konnte es nicht zum funktionieren bringen machen, weil ich den Namen der POP Server nicht kannte! Das hat immer mein Vater für mich gemacht.

Dann kamen Online Games, und eine neue Welt begann. Das erste Mal, habe ich mit Leuten durch die Internetverbindung kommuniziert. Am Anfang nur mit Chat, aber später auch mit Programme, die Internetgespräche ermittelten, wie TeamSpeak und Ventrilo. Durch diese Spiele habe ich viele Leute kennengelernt.

Für mich war die Internetsicherheit kein Thema. Ich habe wirklich selten an Public-Chats teilgenommen und bin nie so dumm genug gewesen, wichtige Daten (z.B. Kreditkartenummer) an irgendeine Web-Seite weiterzugeben. Andere Gefahren kannte ich damals nicht… entweder hatte ich Glück oder ich war trotzdem vorsichtig genug! Neben Online-Spielen habe ich auch Foren entdeckt, wo ich Fragen über bestimmte Argumente stellen oder beantworten konnte. Auch heute nutze ich Foren am meisten, um technologiesche Antworten zu finden wenn ich ein Problem habe.

Als ich das Gymnasium begann, war ich schon selbständig. Nach meiner ersten Sommerarbeit hatte ich mein eigenes PC gekauft, und seitdem noch mehr experimentiert. Für jedes Problem das ich hatte, fand ich (fast) immer die Lösung oder installierte die geeignete Software. Ich frage mich heute noch, wie ich es schaffte, nie einen Virus einzufangen!

Heute besitze ich ein Laptop und einen PC, den ich heute kaum mehr benutze. Inzwischen behersche ich alles was ich brauche und wenn ich etwas nicht kenne informiere ich mich, und am Schluss funktioniert es (fast) immer, und das Dank der Erfahrung, die ich in diesen Jahren gesammelt habe. Aus dieser Perspektive,  kann ich wirklich sagen, dass ich mit der IT Technologie aufgewachsen bin. Was mir noch fehlt ist aber das „Warum“. Wie funktioniert etwas? Wie kann diese Software funktionieren? Einige Antworten habe ich während meinem Studium von den Dozenten bekommen, Leute die die IT Technologien wirklich verstehen. Andere sind mir noch unklar. Wie funktioniert wirklich eine Wireless Verbindung? Wie werden Dateien gespeichert und wieder gelesen? Solche Fragen kann ich mit meiner Erfahrung alleine nicht beantworten; Ich würde eine Erklärung von Fachleuten brauchen. Was ich machen kann, und immer machen könnte ist, das fertige Produkt für meine Ziele anzuwenden.

Das war über mich! In den nächsten Tagen werde ich meinem Vater, der Elektrotechnik studiert hat, einige Fragen stellen, sodass wir die Vision eines Digital Immigranten bekommen werden!


Edit: Sprachkorrekturen, 10.12.2011

Dienstag, 8. November 2011

Millennials benutzen die neuesten Technologien: Können sie sie aber auch verstehen?

“Sie bringen jedes Programm zum Laufen, und wissen, wie sie sich Musik und Filme besorgen können. Aber wirklich gut darin ist nur eine Minderheit” Rolf Schulmeister
Ich lasse Rolf Schulmeister, Autor des Buches „Gibt es eine Net Generation?“, diesen Blogeintrag eröffnen. Sein Zitat trifft den Inhalt des heutigen Themas sehr gut: Sind Digital Natives wirklich Technologie-Gurus? Ohne Umschweife: die Antwort ist definitiv nein. Leider, könnte ich sagen, da ich selber zu dieser  Kategorie gehöre! Millennials sind mit Computer-Technologie aufgewachsen, das stimmt, aber sie haben sie nicht selber entwickelt. Und man merkt es. Gehen wir aber zum Ursprung: Eine Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen zeigt genau, wie 2009 13-jährige soziale Netzwerke regelmässig nutzten.

Diese Graphik sagt aber nicht, dass jüngere Generationen ausser der Nutzung der soziale Netzwerke im Web nicht viel anderes machen. Nämlich, ausser für soziale Netzwerke und social Media – wie YouTube – ignoriert die Mehrheit der Millennials das Web 2.0 und seine Anwendungen. Nur 3% von ihnen führt selber einen Blog und weniger als 2% aktualisiert oder erstellt Wikipedia Seiten. Kollektive Linksammlungen – ich denke an del.ici.us – und Foto-Gemeinschaftsportale – Picasa, Flickr – werden ebenfalls ignoriert. Dieser Trend ist nicht nur in Europa zu sehen. Studien aus Australien und aus der USA bestätigen, dass Studenten Computer vor allem für triviale Operationen benutzen.

Wie oft nutzen Studenten computerbasierte Technologien?
Die Graphik zeigt, dass Computer von Studenten meistens benutzt werden um Dokumente zu erstellen, Musik zu hören und für das allgemeine Studium. Nur eine Minderheit der Studenten nutzt seinen Rechner für komplexere Tätigkeiten, wie zum Beispiel Web-Seiten erstellen oder Audio sowie Videos zu bearbeiten.

Geschicklichkeitsniveau amerikanischer Studenten im Umgang mit verschiedenen Computerdiensten

Diese Graphik zeigt die Geschicklichkeit der Nutzer. Auch hier ist das Resultat nicht wie man es erwarten könnte: In einem Massstab von 1 („Anfänger“) bis 4 („Experte“), nur vier Tätigkeiten aus zwölf haben im Durchschnitt die genügende 3 erreicht, und zwar E-Mail schreiben, Instant Messenger, Word Processing und Web Surfing. Nicht besonders komplexe Tätigkeiten, oder? Konkret bedeutet das, dass das Internet für die Jungen nicht das Wichtigste ist. Das heisst, dass Millennials noch eine Real Life besitzen. Das sollte ermutigend sein, für diejenigen, die Angst haben, dass die Jungen nur im Web leben! Und ich verabschiede mir von euch mit einer Extrapolation von ein anderer Blogeintrag, der sehr interessant ist und einen Platz in meinem Blogroll gefunden hat:
„Dennoch gibt es im Leben der Generation Y weitaus wichtigere Dinge als das Internet. Das Netz erfüllt keinen Selbstzweck, sondern wird nur in vielen Bereichen, etwa bei der Freundschaftpflege als Hilfsmittel zugezogen. Für 90 Prozent der Jugendlichen ist laut des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest das Treffen mit Freunden – und zwar mit physischer Anwesenheit – der wichtigste Freizeitwert überhaupt.“ Aus netz-reputation.de
 Edit: Sprachkorrekturen, 10.12.2011

Montag, 7. November 2011

Generation Gap: Gibt es ihn wirklich?

Wie ihr euch jetzt gewohnt seid, beginne ich mit der Definition des Begriffs „Generation Gap“:
“(Generation Gap is) a difference in attitudes between people of different generations, leading to lack of understanding.” Oxford Reference Online
Eine positivere Definition ist jene von William Safire:
"Generation gap can be a frustrating lack of communication between young and old, or a useful stretch of time that separates cultures within a society, allowing them to develop their own character." William Safire
In der Vergangenheit war es aber nicht der Fall. Bis zum zwanzigsten Jahrhundert waren die generationalen Unterschiede viel kleiner. In jener waren die westlichen Gesellschaften nicht sehr beweglich. Die Jungen verliessen ihre Familien selten, um im Familienbetrieb oder in der Landwirtschaft mitzuarbeiten. Neuen Medien – wie das Radio oder das Fernsehen – haben diese Situation aber geändert: Externe kulturelle Einflüsse haben einen Weg zu den Familienkernen gefunden und neue Werte mitgebracht. Andere Makrofaktoren, wie der Vietnamkrieg für den USA und die 68er-Bewegung, brachten auch Veränderungen mit. Es war das erste Mal, dass es so starke Unterschiede zwischen der Denkweise der Generationen gab. Heutzutage ist der Gap etwas kleiner geworden, ist aber immer noch stark präsent. Die neuen Technologien zeigen uns den grössten Unterschied zwischen den Generationen, wie folgende Graphik zeigt:


Ein bisschen Off-Topic, aber trotzdem interessant, ist die Umfrage der Pew Research Center . Diese Umfrage zeigt einige Unterschiede zwischen Erwartungen und Wirklichkeit der Alterung. Ich finde es sehr spannend wie als junge Leute zum Teil eine komplett falsche Idee des Altern haben! Ich lege einige Graphiken aus der Umfrage bei, die unsere falschen Erwartungen besonders gut zeigen. Um die Anfangsfrage zu beantworten: Ja, es gibt den Generation Gap wirklich, aber ich nicht so stark wie vor 40 Jahren. Ich kann mich vorstellen, dass mit der Alterung der Digital Natives – die immer mit technologischen Entwicklungen zu tun gehabt haben – der Gap immer kleiner wird.


Edit: Sprachkorrekturen, 10.12.2011

Montag, 31. Oktober 2011

Generation Gap

Sehr interessantes und lustiges Video über das Generational Gap. Nehmt euch ein bisschen Zeit um es zu schauen, es lohnt sich!

Millennials: Wer sind sie wirklich und wie kann man sie verstehen?

Wie Sharn Donnison schreibt, besitzt der Begriff „Millennials“ noch keine klare Definition. Wie man schon gesehen hat, besitzen die letzten Generationen verschiedene Namen: Digital Natives, Generation X und Y, Xers, Net Generation. Es gibt noch weitere Wörter, die den Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg angehören, wie Baby Boomers und Traditionalists. Donnison erkennt dieses Problem, und sagt dazu, dass
„The proliferation of names for this generation is as much a response to the proclivities of the generation as it is to those describing and trying to understand them.” Sharn Donnison
Aus diesen Grund, passiert es oft, dass dieselbe Generation mehre Bezeichnungen besitzt. Die Definition des Online-Wörterbuches Whatis.com ist ein gutes Beispiel dafür:
“Millennials, an abbreviation for millennial generation, is a term used by demographers to describe a segment of the population born between 1980 and 2000 (approximately). Sometimes referred to in the media as "Generation Y," millennials are the children of the post-WWII baby boomer generation.” Whatis.com
Hier wird der einzelne Begriff in zwei verschiedenen Formen bezeichnet. Das ist aber eine gute Definition, die die Generation gut begrenzt und uns sagt, dass Millennials die letzte Generation des letzten Millenniums ist. Das Ende des Millenniums ist aber nicht die einzelne Ding das am Ende kommt. 2008 zeigte eine Amerikanische Befragung, dass Millennials die erste Generation sein wird, die weniger finanzielle Kraft als deren Eltern besitzt. Deshalb ist es sicher nützlich verstehen zu können, welche Merkmale ihre Arbeitsethik am besten beschreiben. In ihr Essay „Managing Millennials“ erkennt Claire Raines fünf Hauptelemente die hilfreich sein könnten, die Arbeitsweise dieser Generation verstehen zu können.
  1. Zuversichtlich: In der Regel, besitzen Millennials ein grosses Selbstvertrauen und sind bereit alle Problemen selbst zu lösen und Karriere zu machen.
  2. Hoffnungsvoll: Millennials sind als Optimisten aber auch Praktiker gezeichnet. Sie glauben an die Zukunft und ihre Rolle darin.
  3. Zielorientiert: Vielen Millennials kennen ihre persönlichen Ziele schon bevor sie eine neue Arbeit beginnen.
  4. Sozialorientiert: Millennials wurden so erzogen, dass sie das gemeinsame Wohl stark unterstützen. Deshalb besitzen sie einen starken ehrenamtlichen Arbeitsgrad.
  5. Offene Mentalität: Millennials sind gewohnt, in Teams zu arbeiten. Deshalb sorgen sie dafür, dass niemand zurückgelassen wird.
Warum finde ich diese fünf Merkmale besonders wichtig? Die Antwort ist bei der grössten Wünsche (im Arbeitsbereich) der Millennials zu finden. Claire Raines listet die sechs wichtigsten Wünsche für diese Generation auf:
  1. Du bist der Leiter: Diese Generation wurde mit strenger Oberaufsicht erzogen, deren Eltern Vorbild sind. Deshalb haben sie gerne vorbildliche Leadership.
  2. Fordere mich heraus: Millennials möchten an Projekten arbeiten, welche Lernmöglichkeiten ermitteln.
  3. Lasst mich mit Freunden arbeiten: Millennials wollen mit gleichgesinden Leuten arbeiten, mit denen Chemie haben. Sie möchten ihren Kollegen auch Freunde sein.
  4. Spass haben: Humor, Sorglosigkeit und auch ein bisschen Respektlosigkeit machen ein Arbeitsort für Millennials attraktiver.
  5. Respektiere mich: Millennials verlangen, dass ihre Ideen und Meinungen respektiert werden, auch wenn sie neu im Job sind.
  6. Sei flexibel: Dieses ist die vielbeschäftigste Generation und will ihre Hobbies nicht für die Arbeit aufgeben.
Man kann sehen, dass die Wünsche der Millennials ihre Merkmale stark charakterisieren. Wenn Millennials schlechtere Löhne als ihre Eltern bekommen, könnten diese Tipps für potentielle Arbeitsgeber interessant werden, um das Beste von ihren jüngsten Mitarbeitern zu bekommen!
Die nächste Blogeintrag wird sich an den Unterschieden zwischen jungen und alten Leuten richten. Man spricht über das sogenannte „Generation Gap“, über das  ich bereits aus ein lustiges Video verwiesen habe. Bis bald!

Edit: Sprachkorrekturen, 10.12.2011

Dienstag, 25. Oktober 2011

Xers –Zusammenarbeit mit anderen Generationen

Der Computer hat unsere Arbeitsweise stark beeinflusst. Aus diesem Grund, habe ich die Forschungen der Psychologin Constance Patterson sehr interessant gefunden. Patterson hat Experimente über die Zusammenarbeit zwischen Xers und den anderen Generationen durchgeführt, und hat einige Unterschiede gefunden.
Was – oder wer? – sind Xers? Xers, wie das Wort sagt, sind Mitglieder der sogenannten Generation-X. Zwei Definitionen habe ich besonders gut gefunden:

“(Generation X) Refers to persons born in the 1960s and 1970s. The name was coined as a result of a study of young people's attitudes in England in 1964 by Jane Deverson. The generation X period saw the rise of hippies and countercultures across the Western world. By the time older gen-Xers became teenagers, the personal computer revolution had begun.” Your dictionary

“(Generation X is) A label attributed to people born during the 1960s and 1970s. Members of Generation X are often described as cynical or disaffected, though this reputation obviously does not apply to all people born during this era. This generation has an increased understanding of technology, having grown up during the age of computers. Sometimes also shortened to Gen X. See also baby boomers, Generation Y.” Business dictionary

Patterson hat herausgefunden, dass solche generationale Unterschiede zu Problemen innerhalb der Gruppen führen könnten. Zum Beispiel, Baby Boomers (Personen, die zwischen 1946 und 1964 geboren sind) finden Xers zu ungeduldig und immer bereit, innovative Strategien vor den traditionellen anzuwenden. Umgekehrt können Xers Boomers unbeugsam und pedantisch  finden. Traditionalists (vor 1946 geboren) bezeichnen Boomers als zu selbstbezogen und geneigt zu viele Informationen zu teilen. Boomers denken hingegen, dass Traditionalists diktatorisch und streng sind.  Ein weiteres Problem entsteht zwischen Xers und Digital Natives. Xers können Digital Natives als verwöhnt und egozentrisch finden und Digital Natives sehen oft Xers als zu zynisch und negativ.
Nach diesen Forschungen ist es klar, dass es schwierig sein könnte in denselben Arbeitsort vier verschiedene Generationen von Mitarbeitern zu sammeln. Lynn Lancaster, Autorin von „When Generations Collide“, stellt vier Tipps vor, um diese Generationen in ein Team am besten zu integrieren:

  1. Gelegenheiten fürs Cross-Mentoring kreieren
  2. Kritische Punkte mit Boomers besprechen
  3. Xers sollen immer motiviert werden und brauchen eine besondere Aufmerksamkeit
  4. Digital Natives sollten integriert werden

Dienstag, 18. Oktober 2011

Digital Natives und Digital Immigrants

Während den letzten Jahren, hat sich unsere Denkweise stark verändert. Technologische Entwicklungen haben eine sehr starke Rolle in diesem Prozess gespielt. Heute gibt es in unseren Häusern viele Geräte, die vor nur 20 Jahren undenkbar waren: MP3 Players, Handys und Laptops sind nur einige Beispiele. Dank dem Internet wurde zudem eine Parallelwelt geschaffen. Millionen von Leuten aus der ganzen Welt können miteinander kommunizieren, spielen, Geschäfte abschliessen und Dokumente teilen.
Einige Leute kennen diese Welt überhaupt nicht; andere kennen sie, aber sind nicht interessiert oder haben kein Interesse, sie zu erforschen. Diese Personen interessieren uns hier aber nicht. Uns interessieren die, welche dieses Welt kennen, erforschen und nutzen. Diese werden „Digital Natives“ und „Digital Immigrants“ genannt. Was bedeuten aber diese Begriffe?

Digital Natives sind nach Marc Prensky die Generation, die zwischen 1980 und 1994 geboren ist. Sie werden so genannt, weil sie mit der modernen Technologie gewachsen sind, und das Internet seit dessen Jugendzeit kennen und nutzen. Wie Prenksy schreibt,
„Digital Natives are used to receiving information really fast. They like to parallel process and multi-task. They prefer their graphics before their text rather than the opposite. They prefer random access (like hypertext). They function best when networked. They thrive on instant gratification and frequent rewards. They prefer games to "serious" work.”
Für Digital Natives ist das Web und die digitale Welt etwas alltägliches. Auch wenn sie ein Gerät nicht richtig verstehen, sind sie in der Lage es zu nutzen. Ich gehöre dieser Generation an; Ich bin mit ein Internetanschluss aufgewachsen und habe mir seit der Primarschule mit Computers beschäftigt. Heute, wenn ich ein neues elektronisches Gerät kaufe, brauche ich das Handbuch fast nie zu lesen um das Gerät zu nutzen. Ich habe während meines ganzen Lebens mit diesen Technologien gearbeitet, und nach einige versuche kann ich sie interpretieren. Und dieser Punkt, die Fähigkeit, die Technologie interpretieren zu können, sie zu verstehen, ist genau den grössten Unterschied zwischen Digital Natives und Digital Immigrants.
Digital Immigrants sind die Leute, die nicht mit dem Computer aufgewachsen sind, sondern lernen müssen damit umzugehen. Um diesen Unterschied besser zu verstehen, kann man sich Digital Natives und Digital Immigrants als zwei Kinder vorstellen. Beide sprechen Deutsch und Italienisch. Das Kind „Digital Immigrant“ hat zu Hause immer Deutsch gesprochen. Als er zur Schule ging, wurde ihm Italienisch Unterrichtet und kann jetzt Italienisch sprechen. Er muss oft denken, an was er sagt, und braucht immer ein bisschen Zeit um italienische Texte zu verstehen, aber er kann mit Italienern kommunizieren. Das andere Kind, „Digital Native“, wohnt in einem deutschsprachigen Land. Seine Eltern sind aber Italiener, und haben mit ihm oft Italienisch gesprochen. Im Alltag musste er aber Deutsch sprechen. Als er in die Schule gegangen ist, konnte er Deutsch und Italienisch sprechen. Auch wenn er nicht die grammatikalischen Regeln der italienischen Sprache kennt, ist er der beste Schüler während des Unterrichts, weil er die Sprache einfach versteht und nicht zu lang denken muss.

Einige Beispiele der Hauptunterschieden zwischen Digital Natives und Digital Immigrants werden von dieser Tabelle illustriert.


Digital NativesDigital Immigrants
StudentTeacher
FastSlow
YoungOld
FuturePast, or ‘legacy’
Multi-taskingLogical, serial thinking
ImageText
PlayfulSerious
Looking forwardLooking backward
DigitalAnalogue
ActionKnowledge
Constant connectionIsolation


Das zur Thema „Digital Natives”. Mein nächster Eintrag wird sich über „Xers“ kümmern!